…aber würde gerne!
WTF?!
Ahnungslos wie eine Dose Schuhcreme
26. Jun
Wer immer noch davon ausgeht, dass sich die Medieninkompetenz der etablierten Parteien auf ein paar wenige “Ausnahmen” beschränkt, so sei demjenigen dieser Heise-Artikel als Realitätsabgleich wärmstens ans Herz gelegt.
Die Strafverfolger würden oft auf Hindernisse stoßen, wenn sich Täter Bilddateien “nur” ansehen, heißt es in einer Erläuterung des Beschlusses. Als Tatmerkmal werde derzeit häufig verlangt, dass entsprechendes Material “aktiv” auf einen Rechner heruntergeladen werde.
Da fällt einem ja schon wieder mal gar nichts zu ein, und eigentlich hatte ich da schon keine Lust weiterzulesen. In dem Zusammenhang möchte ich auf den absolut genialen Artikel von Kristian Köhntopp verweisen, “Falscher Planet, Falsches Jahrtausend”. Aber es wird (leider) noch besser:
…dass eine Strafbarkeit derzeit schon dann vorliege, wenn dem Nutzer ein Vorsatz beim Aufruf von Kinderporno-Seiten nachgewiesen werden könne. Hits, die etwa über automatische Weiterleitungen nach dem Klick auf Spam-Mails oder andere Versehen hervorgerufen würden, seien nicht betroffen. Auch ein durch die Umleitung auf die geplante Stopp-Seite erfolgloser vorsätzlicher Versuch, kinderpornographisches Material aufzurufen, erfülle aber die Voraussetzungen des Straftatbestands, meinte Zypries.
Das ist nicht mehr lustig, egal wie man es dreht und wendet. Das ist einfach nur noch arm. Hidden Frames? Prefetching? Achja, wir machen ja nur Symbolpolitik, da können wir auf die Realität leider keine Rücksicht nehmen. Was war noch gleich ein “Browser”?
“online”-passwort-safe?
10. Jun
Wem fällt bei dieser Meldung etwas auf? Naaa?
Passpack ist ein ”Online Passwort Manager” und bietet die Möglichkeit Passwörter zu speichern und jederzeit darauf zuzugreifen. Die einfache Bedienung und der hohe Sicherheitsgrad sind für Anfänger wie für Profis sehr ansprechend.
[...]
Die Anmeldung erfolgt problemlos und erfordert drei Angaben: Benutzername, Passwort und den sogenannten ”Packing Key”. Dieser verschlüsselt die Passwörter und besteht aus einem Satz an den man sich gut erinnern kann. Diesen Code kennen nicht einmal die Mitarbeiter von Passpack – was letztendlich auch den Schutz gegenüber unseriösen Administratoren erhöht.
Ne, is klar. Wenn die das sagen, muss das auch so sein. Aber Respekt für das Geschäftsmodell. Vielleicht benutzen das ja wirklich irgendwann genug Leute, so dass sich die “Mitarbeiter” mit genug Kreditkartennummern, Onlinekonto-Zugangsdaten und Pokeraccounts aus dem Staub machen können.