Es ist ein sensibles Thema, und ich möchte niemandem zu nahe treten, der Freunde oder Angehörige bei der Tragödie in Winnenden verloren hat.

Aber das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden, was sich anscheinend aus den Familien der Opfer gebildet hat, beweist mal wieder nur zu gut wie schön einfach man sich die Welt doch lügen kann, wenn man mit Scheuklappen den Kopf in den Sand steckt. Ich stelle fest, nicht nur die Politiker leiden an Realitätsverlust, auch traumatische Ereignisse können offenbar dazu führen. Das Bündnis fordert u.a. folgendes:

  • Verbot von Killerspielen die dazu dienen Menschen zu ermorden.
  • keine Verherrlichung der Gewalt in den Medien.
  • Besserer Jugendschutz im Internet.

Liebe Mitglieder des Aktionsbündnisses,

versucht doch in Zukunft einfach mal mit euren Kindern zu reden, bevor sie durchticken und sich an Papis Waffenschrank bedienen um mal gepflegt grillen zu gehen. Es gibt Gewalt in den Medien, na schön. Redet mit euren Kindern darüber! Es gibt jede Menge Dreck im Internet, es ist eure Aufgabe euren Kindern beizubringen damit umzugehen.

Und nein, noch kein Killerspiel hat jemals dazu gedient, einen Menschen zu ermorden. Die meisten Computerspiele werden entweder in Pappkartons oder handelsüblichen DVD-Cases ausgeliefert, damit jemanden zu ermorden stelle ich mir sehr schwer bis unmöglich vor.