Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

Sep 10 2009

Lebenszeichen aus dem Urlaub

Nachdem es durch meinen Jobwechsel in letzter Zeit stressbedingt sehr ruhig geworden ist, ein Lebenszeichen aus dem Urlaub. Finde es erstaunlich, wie erfrischend “anders” es mal ist, offline zu sein.

Jul 23 2009

Weils so schön war..

gleich noch einer hinterher.

Jul 22 2009

Sommerlochfüller

Die Hitze und die Urlaubszeit fordern ihren Tribut. Gut wenn es etwas erfrischend Neues zu entdecken gibt: Bitstrips

Endlich Comics zeichnen, ohne zeichnen zu können!

Jul 14 2009

Gerade eben bei Shell..

Für €30 getankt, mit dem 50er in der Hand schnell an die Kasse um zu bezahlen, ereignete sich folgender Dialog:

“Die Nummer 6 bitte”

“Darf es sonst noch etwas sein?”

“Nein”

“Möchten sie für 3,49 vielleicht einen Ball kaufen?”

“Nein”

“Möchten sie für 8 Euro…”

“Nein!”

“Clubsmart Karte, ADAC…”

“Nein, NEIN!”

Ist ja fast schlimmer als bei der Post. Fehlt nur noch die Frage: “Kommen sich uns bald wieder beehren?”

Jun 26 2009

Ahnungslos wie eine Dose Schuhcreme

Wer immer noch davon ausgeht, dass sich die Medieninkompetenz der etablierten Parteien auf ein paar wenige “Ausnahmen” beschränkt, so sei demjenigen dieser Heise-Artikel als Realitätsabgleich wärmstens ans Herz gelegt.

Die Strafverfolger würden oft auf Hindernisse stoßen, wenn sich Täter Bilddateien “nur” ansehen, heißt es in einer Erläuterung des Beschlusses. Als Tatmerkmal werde derzeit häufig verlangt, dass entsprechendes Material “aktiv” auf einen Rechner heruntergeladen werde.

Da fällt einem ja schon wieder mal gar nichts zu ein, und eigentlich hatte ich da schon keine Lust weiterzulesen. In dem Zusammenhang möchte ich auf den absolut genialen Artikel von Kristian Köhntopp verweisen, “Falscher Planet, Falsches Jahrtausend”. Aber es wird (leider) noch besser:

…dass eine Strafbarkeit derzeit schon dann vorliege, wenn dem Nutzer ein Vorsatz beim Aufruf von Kinderporno-Seiten nachgewiesen werden könne. Hits, die etwa über automatische Weiterleitungen nach dem Klick auf Spam-Mails oder andere Versehen hervorgerufen würden, seien nicht betroffen. Auch ein durch die Umleitung auf die geplante Stopp-Seite erfolgloser vorsätzlicher Versuch, kinderpornographisches Material aufzurufen, erfülle aber die Voraussetzungen des Straftatbestands, meinte Zypries.

Das ist nicht mehr lustig, egal wie man es dreht und wendet. Das ist einfach nur noch arm. Hidden Frames? Prefetching? Achja, wir machen ja nur Symbolpolitik, da können wir auf die Realität leider keine Rücksicht nehmen. Was war noch gleich ein “Browser”?

Jun 18 2009

Eine Schweigeminute für das Grundgesetz

Gerade mal 60 geworden, schon wird es bei der erstbesten Gelegenheit weggemobbt. Wir trauern aufrichtig um unser Grundgesetz und die Demokratie, die vor wenigen Minuten im deutschen Bundestag abgeschafft wurde.

Mir fehlen die Worte.

Jun 16 2009

Jetzt wirds erst richtig lustig…

Nahezu ohne Widerstand sind sich die Vertreter von CDU/CSU und SPD über die Eckpunkte des neuen Internetzensur-Gesetzes einig  geworden.  Während die Petition gegen das Gesetz Geschichte schreibt,fällt unseren sogenannten “Volksvertretern” auf einmal kein Grund mehr ein, warum das evtl. doch eine ziemlich dumme Idee sein könnte. Da bleibt mir nur zu sagen, herzlichen Glückwunsch, wir sehen uns bei der Bundestagswahl.

Jun 10 2009

“online”-passwort-safe?

Wem fällt bei dieser Meldung etwas auf? Naaa?

Passpack ist ein ”Online Passwort Manager” und bietet die Möglichkeit Passwörter zu speichern und jederzeit darauf zuzugreifen. Die einfache Bedienung und der hohe Sicherheitsgrad sind für Anfänger wie für Profis sehr ansprechend.

[...]

Die Anmeldung erfolgt problemlos und erfordert drei Angaben: Benutzername, Passwort und den sogenannten ”Packing Key”. Dieser verschlüsselt die Passwörter und besteht aus einem Satz an den man sich gut erinnern kann. Diesen Code kennen nicht einmal die Mitarbeiter von Passpack – was letztendlich auch den Schutz gegenüber unseriösen Administratoren erhöht.

Ne, is klar. Wenn die das sagen, muss das auch so sein. Aber Respekt für das Geschäftsmodell. Vielleicht benutzen das ja wirklich irgendwann genug Leute, so dass sich die “Mitarbeiter” mit genug Kreditkartennummern, Onlinekonto-Zugangsdaten und Pokeraccounts aus dem Staub machen können.

Jun 08 2009

Es geht ein “Ruck” durch Deutschland

Nein, damit meine ich nicht den Sturm im Wasserglas, den der damalige Bundespräsident Roman Herzog heraufbeschworen hat.

Ich rede davon, dass tatsächlich Leute aus ihrem Fernsehsessel voller Kartoffelchipkrümel aufstehen und etwas ändern wollen. Fragen stellen, und auch die Antworten einfordern. Sich eine Meinung bilden, und dafür einstehen. Die Europawahlen haben sowohl CDU/CSU als auch die SPD hart abgestraft, den grossen Gewinn der FDP kann man eigentlich nur auf Protestwähler zurückführen, die sich nicht getraut haben extrem links oder extrem rechts zu wählen. Die Piratenpartei hat sehr beachtliche 0,9% geschafft, ein klares Zeichen dafür wie quer vielen Leuten insbesondere die Anti-Menschenrechte Politik von Schwarz/Rot geht.

Momentan weiss niemand so genau über wen man sich zuerst lustig machen soll. Kriminalbeamte kurz vor der Pension forden Internet-Notrufsäulen, während unser aller Freund Dr. Dieter Wiefelspütz sich als Prototyp des vom 21. Jahrhundert überforderten Politiker outet. Klar ist, dass ein Grossteil des Parteiensystems hoffnungslos veraltet ist, angeschafft in einer Zeit, wo es nur 1,5 Fernsehsender und 2,5 überregionale Tageszeitungen gab. Inzwischen ist der Übergang zwischen Lobbyismus und Schmiergeldaffären zwar fliessend, aber kaum mehr aufzuklären. Trotzdem dürfen wir nicht aufhören, mit dem Finger zu zeigen. Überall wo Unrecht passiert, wo das Grundgesetz getreten wird, wo Nebelkerzen gezündet werden, Wahlkampf betrieben wird, Wahlversprechen gebrochen werden, ist es unsere Bürgerpflicht, darauf hinzuweisen und darüber zu reden. Und noch nie war es so einfach, seiner Stimme gewicht zu verleihen, dank Internet, Blogging, Twitter&Co. Das macht nicht nur Spaß, sondern ist vor allem eins: Demokratie pur.

Jun 05 2009

Aus Politikverdrossenheit wird Politiker-Ekel

Mal ehrlich, selbst als politisch eher desinteressierter Bürger konnte man kaum ignorieren, wie effektiv sich die “grossen” Parteien in den letzten Wochen selbst disqualifiziert haben. Es kommt einem so vor, als ob die Politiker 3,5 Jahre lang nichts tun ausser ab und zu in Meetings rumzuhängen, und kurz vor der Wahl werden die Ärmel hochgekrempelt um einmal ganz, ganz tief ins Klo zu greifen. Ich erinnere nur kurz:

  • Einführung einer Zensur-Infrastruktur, ausgetragen auf dem Rücken von Missbrauchsopfern.
  • Verbot von harmlosen Paintball und Lasertag-”Waffen”
  • menschenverachtende Lobbyarbeit der Parteinahen “Deutschen Kinderhilfe e.V.”
  • Beschattung von Hartz-IV Empfängern
  • Absage der “Intel Friday Night” in Karlsruhe auf Druck der CDU
  • Die zahlreichen Ausreden von Silvana Koch-Mehrin (FDP) zu ihrer überwiegenden Abwesenheit im Europaparlament
  • Das Verbot von Killerspielen in Deutschland

Aber eine gute Nachricht habe ich dann doch: Eine SPD-Strohpuppe lästert über die Piratenpartei. Was ist daran gut? Na, das ist der Ritterschlag für die Piraten. Sie werden damit als ernstzunehmender Gegner angesehen, den es von nun an gilt, ordentlich mit Dreck zu bewerfen.

Wenigstens weiss ich Sonntag zum allerersten mal ganz genau, wo ich mein Kreuzchen machen will.